Kurztrip nach Heidelberg

  • Ein schönes Haus am Neckarufer…
  • Kirche in der Stadt
  • Ansicht vom Königsstuhl
  • Aussicht vom Königsstuhl
  • Mein leckerer Milchkaffee vom Vegan/Biomarkt auf dem Wilhelmsplatz in der Südstadt
  • Neckaransicht
  • Alte Brücke von der anderen Seite
  • Heidelberger Schloss
  • Heidelberger Schloss mit der „alten Brücke“

Hallöchen Ihr Lieben!!

Da ich im schönen Heidelberg geboren bin, und das Lied „Ich habe mein Herz in Heidelberg verloren“ nicht umsonst so heißt 😉 zieht es mich in regelmäßigen Abständen in mein Heimatstädtchen. Vor ein paar Tagen war es wieder soweit.

Ich habe mir ein Hotel ausgesucht, welches nicht allzu weit von der Stadt entfernt liegt, aber auch nicht zu teuer ist. Das bringt Heidelberg leider mit sich… teure Hotels. Ich quartierte mich im „Leonardo Hotel Heidelberg-Kirchheim“ für insgesamt ca. 125 Euro ohne Frühstück ein.

Das Einchecken war dort leider nicht vor 15 Uhr möglich. Ich kam aber durch Stau und viel Verkehr sowieso erst um 16:30 Uhr an, bezog mein Zimmer und stellte fest: Trotzdem ich schon so viel später angekommen war, war mein Zimmer noch nicht gesäubert… na, ja. Abgesehen von der abgeranzten Ecke, dem sichtbaren Schimmel unter der Tapete und dem nicht-abschaltbaren Lüftungsventilator im Bad. Meiner Meinung nach mit kleinen, nicht teueren Reparaturen zu beheben.
Für das Geld nicht zu viel verlangt. Egal…

Ich sagte dann bescheid, dass mein Zimmer noch gereinigt werden müsste und machte mich fertig, um mich mit einem Freund, der ebenfalls seit einiger Zeit vegan lebt, zu treffen.

Wir sind dann bei schönstem 29 Grad heißem Wetter los gezogen, um in einem indischen Imbiss vegan zu essen.

Hier der Auszug der veganen Karte:

Karte des indischen Imbisses in der Altstadt

Karte des indischen Imbisses in der Altstadt

Ich habe das „Alu Bengen“ bestellt, mein Freund eine Mischung verschiedener Gemüsesorten mit Reis und Soße, sowie ein paar frittierte Gemüse-Kartoffelteile mit zwei Soßen. Chilli-Süß-Sauer und eine dunkle, braune sehr lecker gewürzte Soße deren Namen ich nicht kenne.

Beides war sehr lecker und ich habe auf jeden Fall die indische Küche für mich entdeckt. Ich dachte früher immer indisches Essen wäre sehr scharf, was aber nicht stimmt. Da habe ich wieder etwas gelernt 🙂

Danach ging es nach Hause (also ins Hotel), noch ein bisschen fernsehen und dann in die Heia.

Am nächsten Morgen musste mein Freund erst einmal bis halb eins arbeiten, sodass ich mich selbst beschäftigt habe. Ich habe in Ruhe geduscht, mich angezogen und bin dann bei bereits 29 Grad um halb elf Uhr morgens, in die Innenstadt gefahren, um dort etwas zum Frühstücken zu organisieren und mit meiner Kamera schon ein paar Bilder zu knipsen. Die Fotos seht ihr in der Galerie. Bei einem kleinen Bäcker habe ich einen Latte Maccchiato „togo“ und ein Hefeteilchen gekauft und bin zum Neckarufer gewandert. Dort habe ich mich auf eine Bank in den Schatten gesetzt und in Ruhe und total entspannt gefrühstückt.

Später sind wir noch auf den „Königsstuhl“ hoch gefahren und ein bisschen im Wald spazieren gegangen. In der direkten Umgebung von Heidelberg findet man sehr viele sehenswerte und alte Bauten wie Klöster, Türme, eine sogenannte Tingstätte noch aus der Zeit der Germanen und natürlich viel, viel schöner Wald, in dem man sehr schön mit dem Hund oder Kindern spazieren gehen, Mountainbike fahren kann oder einfach nur ein bisschen Waldluft genießen kann.

Abends sind wir im „MoschMosch“ einem Restaurant einer Kette die auch in Düsseldorf ein Restaurant haben (leider inzwischen nicht mehr 🙁 ), essen gegangen. Dort gibt es auch sehr leckere vegan/vegetarische und auch fleischaltige Gerichte aus der asiatischen Küche. Ich habe ein grünes Curry mit Goji-Reis und Tempeh gegessen, welches wieder sehr lecker war.

An meinem leider schon letzten Tag, an dem es schon um zehn Uhr morgens 29 Grad heiß war, waren wir auf einem kleinen Marktplatz des Heidelberger Stadtteils Südstadt verabredet.

Logo_1

Dort findet jeden Samstag ein kleiner Markt mit veganen/vegetarischen und Bioprodukten statt. Auch kann man Fisch und Kleidung dort kaufen oder Burger und Würstchen (vegan und nicht-vegan) essen. Es gibt alles Mögliche dort. Schaut doch mal auf Facebook bei denen rein: Treffpunkt Willi.

Leider war meine Zeit in Heidelberg dann auch schon wieder vorbei und ich musste los.

Nicht nur weil es meine Heimat ist muss ich sagen, dass Heidelberg zu jeder Jahreszeit eine Reise wert ist. Besonders für Menschen die auf Ernährung und Gesundheit achten, ist dort viel geboten und die Stadt an sich ist einfach wunderschön. Natürlich finden auch Fastfood-Liebhaber dort durch die amerikanischen Soldaten, die dort bis vor vier Jahren stationiert waren, und Einfluss genommen haben genug, um nicht zu verhungern 🙂 In diesem Sinne… mein Tip für ein schönes und auch romantisches Wochenende: Heidelberg!

Liebe grüße, Eure Diana