Veganes 3-Gänge-Weihnachtsmenü – Hauptspeise

Mit Maronen gefüllter Grünkernbraten mit Champignonsoße

Grünkernbraten mit Champignonsoße

Zutaten für den Braten für 4 Personen:

200 g Grünkern (Grünkernschrot od. Grünkerngries)
250 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühe
1 Zwiebel (fein gewürfelt)
1 Möhre
3 EL Mehl
1 EL Speisestärke
50 g Walnüsse, gehakt (nach Belieben, der Braten wird dann knackiger)
½ EL Majoran
½ EL Thymian
Salz
Pfeffer
1 EL Senf

Zutaten für die Maronenfüllung:

100 g gekochte Maronen
etwas Salz

Zutaten für die Champignonsoße:

100 g braune Champignons
1 Zehe Knoblauch
1 kleine Zwiebel,
½ Möhre
1 Stange Stangensellerie,
250 ml Gemüsebrühe,
250 ml veganer Rotwein,
1 kleine geschälte Kartoffel,
Salz, Pfeffer
etwas Öl zum Braten

 

Zubereitung:

Braten:

Den Grünkernschrot mit der Gemüsebrühe in das kochende Wasser einrühren und ca. 20 Min. auf kleiner Stufe köcheln lassen. Die fertige Masse abkühlen lassen.
Dann die anderen Zutaten in den Teig einrühren. Nach eigenem Geschmack können auch noch andere Getreide und Zutaten wie Buchweizen oder Haferflocken oder mehr Suppengemüse in den Bratenteig gefügt werden. Dann die Maronen für die Füllung klein schneiden und mit Salz würzen. Nach Geschmack können auch hier noch Nüsse, Apfelstücke oder Pflaumenstücke hineingegeben werden. Da ich bereits Apfelrotkohl dazu gereicht habe, habe ich das weg gelassen.
In eine Auflaufform aus etwa einem Drittel der fertigen Masse mit nassen Händen erst eine ovale Schicht für den Bratenboden formen. Auf der Mitte des Bodens nun die Maronenmasse verteilen. An den Rändern frei lassen. Nun den Rest der Bratenmasse auf dem Boden mit der Füllung verteilen. Die Füllung muss von allen Seiten mit Grünkernteig bedeckt sein, sodass ein brotähnlicher Laib entsteht. Den Laib noch einmal mit Wasser benetzen, dann wird er schön knusprig. Im Ofen bei 180 Grad (Umluft) etwa 40 Minuten garen. Den Gartest könnt ihr wie bei Kuchen mit einem Holzstäbchen machen. Nur nicht unbedingt in die Füllung piecksen. Der Grünkernteig sollte nicht mehr am Stäbchen kleben bleiben, dann ist der Braten gar.

Soße:
Für die Soße das Gemüse und die Zwiebel sowei den Knoblauch klein schneiden und separat bereit stellen. Nun das Öl in einem hohen Topf oder in einer hohen Pfanne erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch darin glasig dünsten. Dann die Möhre und den Sellerie dazu geben und etwas mit garen lassen. Nach ein paar Minuten die Champignons auch dazu geben und leicht anbraten lassen. Nun mit dem Rotwein ablöschen. Den Wein reduzieren lassen und dann die Gemüsebrühe dazu geben. Würzen und auch die Kartoffel mit der Gemüsereibe in die Soße reiben. Nochmal alles köcheln und einreduzieren lassen.

Wenn das Gemüse gar ist, alles zusammen in den Mixer füllen und sehr gut mixen. Den Soßenbrei durch ein Sieb zurück in den Topf passiern. Sollte die Konsistenz noch zu flüssig sein, dann einen Esslöffel Mehl in etwas kaltem Wasser glatt rühren und in die Soße geben. Kurz aufkochen lassen. Preisselbeeren aus dem Glas dazu…Fertig!

 

Selbstgemachte vegane Kroketten

Vegane Kroketten

Selbstgemachte Kroketten

Zutaten für 4 Personen:
400 g Kartoffeln,
2 EL Speisestärke,
4 EL Mehl,
20 g vegane Margarine,
Salz,
Pfeffer,
Muskat,
Pflanzen-, oder Nussmilch,
Mehl,
Paniermehl/Semmelbrösel

Zum Frittieren:
2–4 Liter Pflanzenöl

 

Zubereitung:

Die Kartoffeln wie Salzkartoffeln kochen und noch warm durch die Kartoffelpresse drücken. Abkühlen lassen.

Dann die Margarine mit der Stärke und dem Mehl hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Ruhig etwas grosszügiger würzen 🙂 Ich gebe auch gerne noch etwas Salz in die Panade.

Nun könnt ihr nach Belieben längliche, runde oder wie ich ovale Kroketten formen, indem ihr eine etwa walnussgroße Menge Kartoffelteig erst zu einer Kugel rollt und dann in die beliebige Endform bringt. Nicht zu große Kroketten formen, damit sie nach dem Frittieren nicht zu weich bleiben.

Nun wendet die Kroketten erst im Mehl, dann in der Pflanzen-, oder Nussmilch und dann in den Semmelbröseln bzw. dem Paniermehl.

Um die Kroketten zu frittieren könnt ihr entweder die Fritteuse auf Pommes-Stufe nehmen, oder eine hohe Pfanne mit ausreichend Pflanzenöl füllen, sodass die Kroketten schwimmen, und das Öl erhitzen. Wenn an einem in das Öl gehaltenem Holzstäbchen kleine Bläschen hochsteigen ist das Öl heiß genug zum frittieren. Nehmt nicht zu viele auf einmal in die Pfanne, sonst kühlt das Fett aus.

Die frittierten Kroketten auf einem mit Küchentuch ausgelegten Teller abtropfen lassen und servieren.

 

Veganer Apfel-Rotkohl

Veganer selbstgemachter Apfel-Rotkohl

Zutaten für 4 Personen:

1 kleinen Rotkohl,
2 keine Äpfel,
250 ml trockenen veganen Rotwein (zB. von Aldi)
250 ml Gemüsebrühe
1 EL Pflaumenmus,
1 EL Mehl,
2 EL Kokosfett,
1 Schuss naturtrüber Apfelessig,
2 Zimtstangen,
5 ganze Nelken,
Lorbeerblätter,
Salz,
Pfeffer

 

Zubereitung:

Den Rotkohl von den äusseren Blättern befreien und waschen. Den Kohlkopf vierteln und den Strunk aus allen Teilen entfernen. Die einzelnen Viertel in ca. 5 mm breite Streifen schneiden und in eine große Schüssel geben. Den Rotkohl nun mit einem Schuss Apfelessig übergiesen und mit etwas Salz vorwürzen.

Nun die beiden Äpfel schälen und in etwa 1 cm große Stücke schnibbeln.

Das Kokosfett in einen großen hohen Topf geben und schmelzen lassen. Den Rotkohl dazu geben und etwas dünsten. Nun mit dem Rotwein ablöschen und den Wein etwas reduzieren/verkochen lassen. Nun die Gemüsebrühe hinzu geben und vermengen. Nun die Apfel, nach Belieben 2 Lorbeerblätter, die Zimtstange und die Nelken dazu geben und das Ganze auf kleinerer Stufe garen.

Nachdem der Kohl gar ist, die Nelken, die Zimtstange und die Lorbeerblätter unbedingt aus dem Topf nehmen (siehe auch  meinen Tipp unten!), da diese weiter ziehen. Dies kann auch vor dem Garpunkt des Kohls passieren, je nachdem wie ihr ihn mögt.

1 EL Mehl in etwas kaltem Wasser ausflösen und zum Andicken zum Rotkohl geben.

Frohe Weihnachten und guten Appetit!

TIPP: Ich packe die losen Gewürze wie Lorbeer, Nelken und Zimtstangen in einen Kaffee-, oder Teefilter und falte ihn oben zu. Dann gebe ich diesen Filter in den Topf. Dann finde ich die Gewürze sehr schnell wieder. Ansonsten unbedingt die Anzahl der einzelnen losen Gewürze merken, damit keins vergessen wird. Besonders unangenehm ist es auf eine Nelke zu beißen 😉

One comment

Schreibe einen Kommentar